Samstag 26. Juni, 18:30 Uhr und20:00Uhr

New Counterpoints – Klang Pas de deux mit Beethoven

Samstag 26. Juni, 18:30 Uhr, Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7-9 (D-Altstadt)

Programm Information als pdf downloaden

Programm
Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Duo Nr. 1 C-Dur aus den Drei Duos WoO 27
(UA.der Version für Tenorsaxophon und Cello)
Allegro commodo
Larghetto sostenuto
Rondo – Allegretto

Erik Janson (*1967, D., Düsseldorf):
Pas de Deux de couleurs avec Beethoven (2020),
für Sopran- auch Tenorsaxophon und Violoncello UA

Theodor Pauß (*1969, D. Köln):
Suite für Saxophon und Cello (2020), UA

Christoph Theiler (*1959, D. Wien):
Verflechtungen (2020), für Altsaxophon und Violoncello, UA

Hubert Hoche (*1966, D. Helmstadt):
T 4 B (Template IV) (2020) für Sopran/Tenorsaxophon und Violoncello, UA.

Dominik Oppel

Dominik Oppel, geboren in Bamberg, studierte klassisches Saxophon an den Musikhochschulen Würzburg bei Prof. Lutz Koppetsch und Köln bei Prof. Daniel Gauthier, ferner besuchte er zahlreiche internationale Meisterkurse, u.a. bei Prof. Arno Bornkamp, Prof. Marcus Weiss und Christian Wirth. Er spielt seit über zehn Jahren regelmäßig Saxophonparts in deutschen Symphonieorchestern und Opernhäusern, wie z.B. bei: Essener Philharmoniker, Bochumer Symphoniker, WDR Funkhausorchester Köln, Wuppertaler Sinfoniker, Niederrheinische Sinfoniker, Bergische Symphoniker, Neue Philharmonie Westfalen, Aachener Sinfonieorchester, Nürnberger Symphoniker, WDR Sinfonieorchester Köln, Kölner Opernhaus, Philharmonische Orchester der Städte Hagen und Würzburg. Neben seinem intensiven Orchesterspiel, spielte die Neue Musik in verschiedenen Kammermusikformationen, u.a. das Signum Saxophonquartett (2006-2009), das Trio GeradeUngerade und das Saxophonquartett Golden Clash stets eine wichtige Rolle, zahlreiche Kompositionen wurden diesen Ensembles gewidmet und mit ihm uraufgeführt. Er war Konzertstipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now und der Werner Richard–Dr. Carl Dörken Stiftung. Konzertreisen führten ihn bisher in das europäische Ausland, 2009 konzertierte er auf dem Weltsaxophonkongress in Bangkok/Thailand. Er war bereits an verschiedenen CD-, Rundfunk- und TV–Produktionen beteiligt, u.a. Deutschland Radio Kultur, WDR3 und 3Sat. In 2010/2011 hatte er Lehraufträge für Saxophon und Kammermusik an der Universität Bamberg. Aktuell gibt er sein musikalisches Wissen an der Musikschule des Rhein-Kreis Neuss an die nächsten Generationen weiter. Seine SchülerInnen sind mehrfache PreisträgerInnen beim Wettbewerb Jugend Musiziert auf Bundesebene.

Cornelia Briese

Cornelia Briese, 1987 in Paderborn geboren, begann ihr Musikstudium bei Prof. Mihel Iancovici am Konservatorium Maastricht und führte es bei Prof. Matias de Oliveira Pinto an der Musikhochschule Münster fort. Ihr Masterstudium absolvierte sie mit Bestnote in der Klasse von Prof. Hans Christian Schweiker an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Den künstlerischen Schwerpunkt legte sie bereits früh auf den Bereich der Kammermusik: 2012 gewann sie mit dem „Deli Quartett“ den 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb des Konservatoriums „Giuseppe Verdi“ Mailand. Es folgten zwei 1. Preise bei Kammermusikwettbewerben der Musikhochschule Münster 2014 und der Hochschule für Musik und Tanz Köln 2015. 2018 erspielte Cornelia Briese mit dem Trio Elementi den 1. Preis beim Köhler Osbahr Kam
mermusikwettbewerb Duisburg sowie den 2. Preis beim europäischen Kammermusikwettbewerb „Concours Europeén Musique d´ensemble“ in Paris.Künstlerische Impulse erhielt sie auf Meisterkursen u.a. bei Peter Bruns, Christoph Richter, Xenia Jankovic, Gregor Horsch, Andreas Reiner, Thomas Hoppe und dem Mandelring Quartett. Als Orchestermusikerin konnte sie vielfältige Erfahrungen sammeln u. a. mit dem „National Youth Orchestra of the Netherlands“ (NJO), als Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, des WDR Funkhausorchesters, der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen und der Wuppertaler Kammerphilharmonie. Seit 2015 lebt Cornelia Briese als freischaffende Cellistin in Köln. Neben regelmäßigen Orchestertätigkeiten widmet sie sich der intensiven Arbeit mit ihrem Klaviertrio, dem „Trio Elementi“. Zudem ist sie Mitglied des Neue Musik Ensembles Aachen und Cellistin des Ensembles 88 (Maastricht, NL).

New Counterpoints – Klangräume, Menschenrechte, Natur

Samstag 26. Juni, 20:00 Uhr, Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7-9 (D-Altstadt)

Bei diesem größer besetzen Projekt mit dem Art Ensemble NRW unter Leitung von Miro Dobrowolny sollen die Komponistinnen, größtenteils Mitglieder und Neumitglieder von musik21 e.V. neue Werke erschaffen, die sich musikalisch-klanglich umgesetzt mit den Themen Natur und Menschenrechten befassen. Dies können traditionellere Natur-Bezüge sein aber auch aktuelle Bezüge wie die Klimakrise, Umweltverschmutzung etc. Beim Thema Menschenrechte (z.B. aus der UN Charta oder eigene Texte der Komponisten oder Texte freier Wahl) rein musikalisch „interpretiert“ oder auch vertont werden. Aktuell konnte, die die Coronakrise sich während der Projektdurchführung und dem Kompositionsprozess der neuen (Auftrags-)werke einstellte, auch auf das Thema „Menschen-/Bürgerrechte in Zeiten des Corona-Ausnahmezustandes“ eingegangen werden. Die Komponistinnen reagieren damit spontan auf diese für sie sehr einschneidenden Zeiten. Die beiden italienischen Komponist*innen kommen aus einer Region, die von der Corona-Pandemie besonders betroffen war. Dieses Konzert ist der erste Teil des Nachholkonzertes, das Corona-bedingt bereits zwei mal verschoen werden musste (November und Januar 2020). Der zweite Teil des Konzertes mit Werken von Claes Biehl (UA.), Miro Dobrowolny und Erik Janson (UA.) wird im Herbst/Winter 2021 statt finden.

Programm

Gianluca Castelli (*1985, ITA, Düsseldorf): Casa senza uscita (2020) UA.*

Laura Marconi (ITA., Düsseldorf): Ethos 19 (2020), nach einem Gedicht von Alice Bosco, UA. *

* = Kompositionsauftrag von musik 21 e.V., gefördert durch die Kunststiftung NRW

Art Ensemble NRW (9 Musiker: Fl., Ob., Klar., Klavier, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

Sprecherin bei „Ethos“: Laura Marconi

Seit mehr als 25 Jahren musiziert das ART Ensemble NRW nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern immer wieder in verschiedenen deutschen Städten und im Ausland. Gegründet und geleitet wurde und wird es von Miro Dobrowolny.Verschiedene Konzerte und Konzertreihen, wie „Neue Musik im Museum“ von 1996-1999 in Düsseldorf, Duisburg, Münster. Bochum, Potsdam, Kassel etc., hat das Ensemble immer wieder durchgeführt. Es hat sich aber auch im Kammeropernbereich betätigt. So u.a. für die Uraufführungsproduktion „Zauberflöte 2.2“ von Susanne Stelzenbach/ Ralf Hoyer im Auftrag der städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach (1999, Krefeld, Berlin). Die Uraufführung von Dobrowolnys Kammeropernsatire „Bachs Bieroper“ (2001, Oberhausen) oder dem oratorischen Szenario „Zilverstad (2009,Zagreb, Krefeld).Das Ensemble wurde kontinuierlich vom Deutschen Musikrat, sowie projektweise vom Kultursekretariat NRW, Landesmusikrat von Stiftungen, Ministerien etc. gefördert. Fernseh- bzw. Rundfunksendungen erfolgten beim Hessischen und Westdeutschen Rundfunk.Oftmals wurde das Ensemble zu Festivals eingeladen, wie der Ensemblia Mönchengladbach, den Brandenburgischen Konzerten, dem Rheinischen Musikfest, dem Schönberg Festival in Duisburg, der – Bergischen Biennale, der Biennale Zagreb, dem Kelemen Festival in Kroatien und dem Encontre de compositors in Palma/ Mallorca sowie zum Weltmusikfest der IGNM 2005. 2013 vergab das Ensemble zwei Kompositionsaufträge an den deutschen Komponisten Jörg-Peter Mittmann und den österreichischen Komponisten Bruno Strobl. Die Uraufführungen fanden im April in Zagreb und Klagenfurt statt. Das Ensemble hat seinen Sitz in Düsseldorf-Flingern, wo es in seinem „Klangraum 61“ auch eigene Veranstaltungen durchführt. Weitere Infos unter: www.mirodobrowolny.de/art ensemble und www.klangraum61.de

Veranstalter: musik21 e.V., http://musik21.de/

Mit freundlicher Unterstützung von

Freitag, 25. September, 20:00 Uhr

Freitag, 25. September, 20:00 Uhr
Palais Wittgensterin, Bilker Straße 7-9 (D.-Altstadt)

New Counterpoints –250 Piano Pieces for Beethoven

Werke von: York Höller, Erik Janson, Christoph Theiler
Oxana Omeltschuk, Kai Schumacher, Violeta
Dinescu, Loy Wesselberg, Sascha Dragicevic,
Birke Bertelsmeier, Martin Wistinghausen,
Ludwig van Beethoven u.a.

Susanne Kessel (Bonn): Klavier

Eintritt frei: Reduzierter Einlass,
Vorreservierung erbeten, 0163-627 64 13 (SMS/Mailbox)

Sonntag, 25. Oktober 2020,18:30 Jazzschmiede

Sonntag, 25. Oktober 2020,18:30 Jazzschmiede
Himmelgeister. Str. 107G

New CounterpointsKlang Pas de deux mit Beethoven

Werke von Ludwig van Beethoven, Christoph Theiler (UA.),
Hubert Hoche (UA.), Erik Janson (UA.), Thodor Pauß (UA.)

Dominik Oppel: Saxophone
Cornelia Briese: Violoncello

Eintritt 10 €, erm. 8 €, Reduzierter Einlass,
Vorreservierung empfohlen, 0163-627 64 13 (SMS/Mailbox)

Sonntag, 25. Oktober 2020,ab 20:00 Jazzschmiede

Sonntag, 25. Oktober 2020,ab 20:00 Jazzschmiede
Himmelgeister. Str. 107G

New Counterpoints – „Gerechte“ Stücke

Werke von Yasuko Yui (UA.), Christoph Theiler (UA.),
Erik Janson (UA.), Johannes Sandberger (UA.) u.a.

Michael Fuchs: Schauspiel/Gesang
Jan Gerdes: Klavier/Sprecher

Eintritt: 10 €, erm. 8 €
Reduzierter Einlass, Vorreservierung empfohlen, 0163-627 64 13
(SMS oder Mailboxnachricht)

Samstag, 7.November 20:00, Neanderkirche — Konzert wird verschoben —

Konzert wird verschoben, neuer Termin folgt:
vorraussichtlich zwischen Ende November und Januar 2021

Samstag, 7.November 20:00, Neanderkirche
Bolker Straße 36 (D.-Altstadt)

New Counterpoints –Klangräume, Natur, Menschenrecht

Werke von Laura Marconi (UA.)*, Gianluca Castelli (UA.)*,
Claes Biehl (UA.)*, Miro Dobrowolny u.a
* Kompositionsaufträge, finanziert von der Kunststiftung NRW

Art Ensemble NRW Kammerorchester
Ltg.: Miro Dobrowolny

Eintritt 10 €, erm. 8 €, Reduzierter Einlass, Vorreservierung empfohlen, 0163-627 64 13 (SMS oder Mailboxnachricht)

Sonntag, 03. November 2019, ab 16:30

Sonntag,3.November 2019, 16:30 Uhr
Bergerkirche, Berger Straße 18 b (D.-Altstadt)

New Counterpoints – RaumKlang

Johannes K.Hildebrandt: wandeln (2019), UA.*
Erik Janson: Stille – fliegend durch Räume (2019), UA.*
Miro Dobrowolny: Dixtuor (2019), UA.*
Margareta Ferec Petric: Seven lovely sins (2019), UA.*
Martin Wistinghausen: sine verbis loqui (2019), UA.*
* Kompositionsaufträge, finanziert von der Kunststiftung NRW

Art Ensemble NRW, Leitung: Miro Dobrowolny
Marko Kassl: Akkordeon (Solist)

Sonntag, 3. November 2019,19:30 Jazzschmiede

Himmelgeister. Str. 107G

New Counterpoints – AUS Stille –

Martin Tchiba, Klavier

Philip Glass: Opening from Glassworks(1981)
Erik Janson:
Silent colours(2019),UA
Kunsu Shim:
aus: 33 things (2007)
Michael Denhoff:
aus: Licht(e)stücke(2007)
Martin Tchiba:
New Tranquilism(2019)
Johannes Kreidler:
Das Ungewöhnliche (2010/13)
Gyula Bánkövi: Corale – in memoriam Luciano Berio(2013)
Johannes Sandberger:
Tranquillo – zart – ohne Hast – mit großer Gelassenheit(2019), UA
Johannes K. Hildebrandt:
tastentasten (2019),UA
Balázs D. Kecskés:
Prelude for Martin Tchiba(2018)
Péter Köszeghy:
tolko dühanje(2014)

Sonntag,3.November 2019,20:45 Uhr

Jazzschmiede, Himmelgeister Straße 107G

New Counterpoints – Bassonor

Henry Mex: Neues Werk,N.N., UA.*
Erik Janson: Groove-onor (2018-19), UA.
Christoph Theiler: Brush strokes (2019), UA.*
Hubert Hoche: ZEBEKAB, UA.*
* Kompositionsaufträge, finanziert von der Kunststiftung NRW

Noriko Okamoto: Kontrabass, Horst Nonnenmacher, E.-Bässe und Effektgerät, Henry Mex: E.-Bässe & Multieffektgerät

Veranstalter: musik21 e.V.

Einlass: Bergerkirche: 16:15 Uhr, Jazzschmiede: 19:15 Uhr
Eintritt je Einzelkonzert: 10 €, erm. 8 €
Eintritt: alle 3 Konzerte 20 €, erm. 15 €

Info/Kartenreservierungen: www.musik21.de

Sonntag, 18. November 2018, 18:00h


New Counterpoints – „Identitäten“

Sonntag, 18. November 2018, 18 Uhr-22 Uhr

Neanderkirche, Bolkerstraße 36 (Düsseldorf Altstadt)

Komplettes Programm als pdf Download:
NewCounterpoints_Identitäten_Programm

Konzert 1:
18:00 Uhr, New Counterpoints: Grenzenlos

„Die Linien des Lebens sind verschieden, Wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen.“ Diese Verse Friedrich Hölderlins und Lieder aus dem Zyklus „Hölderlin Fragmente“ op. 61 von Benjamin Britten bildeten Ausgangspunkt und Inspiration für neu zu komponierende Werke von Komponisten aus Düsseldorf und Sachsen. Im Rahmen unseres Reihenthemas „Identitäten“ inspirierten die Werke Brittens die Komponistinnen und Komponisten zu einer (kritischen) Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Fragen von Migration und deren Ursachen, Integration, „Ausgrenzung“, „Verlassenheit“, „Sehnsucht nach Zusammenhalt“ etc. In diesem Kooperationsprojekt zwischen musik21 e.V. und dem Sächsischen Musikbund wurde das von Christopher Jung und Jan Roelof Wolthuis interpretierte Programm mittlerweile erfolgreich vernetzt. Die Initiativen präsentierten es im Frühjahr am 25.4. im Händelhaus Halle, am 26.4. in der Städtischen Musikschule Chemnitz und am 27.April im Saal der Stadtbibliothek Leipzig. Am 16.11. wird das Konzert zudem noch im BIS-Kulturzentrum in Mönchengladbach präsentiert.

Programm

Agnes Ponizil (Dresden):
fragment_horizont_h (2018), für Bariton und Klavier

Miro Dobrowolny (*1959, KRO., Düsseldorf):
Gesänge der Nacht (2009), für Bariton und Klavier

Johannes Sandberger (*1963, Düsseldorf):
Fünf Bilder (2018), für Bariton und Klavier

Benjamin Britten (1913-1976, GB.):
Sechs Hölderlin-Fragmente op.61 (1958), für Bariton und Klavier

Christian FP Kram (*1968, Leipzig):
Grenzenlos (2017-18), für Bariton und Klavier

Christian Diemer (*1986, Leipzig):
Hälfte des Lebens (2018), für Bariton und Klavier

Erik Janson (*1967, Düsseldorf):
Grenzenlos begrenzt (2018), für Bariton und Klavier

Konzert 2:
20:00 Uhr: New Counterpoints – Identitäten – „Individuum und Kollektiv“

Das mit dem Streicher-Kammerorchester des Art Ensemble NRW besetzte Konzert des erweiterten Art Ensemble NRW unter Leitung von Komponist, Dirigent und Violinist Miro Dobrowolny wird – im Sinne einer nachhaltigen Fortführung der groß besetzten Konzerte innerhalb unserer musik21-Konzertreihen ab 2015 – einen logistischen und inhaltlichen Höhepunkt unserer Konzertvorhaben 2018 bilden. Die Komponisten wurden beauftragt, das Thema „Individuum und Kollektiv“ mittels der dem Concerto-Grosso verwandten Idee von integrierten Solopartien der Streicher im Wechsel mit Tutti-Partien umzusetzen. Welche musikalische Gattung wäre da geeigneter als das sensible Streicherensemble, erweitert mit Soloklavier. In Stilistik, weiterer musikalischer Formung wurde den Komponisten bewusst jede Freiheit gelassen.

Programm

Miro Dobrowolny (*1959, Düsseldorf):
Concerto Grosso,(2018)für Streicher und Klavier,UA.*

Helmut Zapf (*1951, Zepernick b.Berlin):
N.N.,neues Werk für Streichquartett und Klavier, UA. *

Johannes Sandberger (*1963, Düsseldorf):
„Unter Uns“ (2018) für 11 Streicher u.Klavier, UA.*

Erik Janson (*1967, Düsseldorf):
Shifting Idendities (2018), für Streicherorchester und Klavier, UA.

* = Kompositionsaufträge von musik21 e.V., mit freundlicher Unterstützung der Förderer (siehe unten)

 

Veranstalter: musik21 e.V.
Eintrittspreis (pro Einzelkonzert): 10 €, ermäßigt 8 €,
beide Konzerte 15 €, ermäßigt 9 €

 

Wir bedanken und herzlich für die freundliche Unterstützung von:

 

 

Sonntag, 25. November 2018, 17:00h

New Counterpoints – „Identität im Wandel der Identitäten“

Sonntag, 25. November 2018, 17 Uhr-22 Uhr

Alte Schmiede (Jazzschmiede), Himmelgeister Str. 107g, Düsseldorf

Komplettes Programm als pdf Download:
NewCounterpoints_Identitäten_Programm

Hinter manch aktueller politischer Problemstellung verbergen sich bei genauerem Hinsehen Identitätsfragen. In Zeiten zunehmender Verunsicherung über Zuschreibungen im Bereich der Identitätsfrage (individuelle Identität und Gruppenidentität, Integration und Abgrenzung oder „Leitkulturdebatte“ etc.), die zudem von einer oft mit Nachdruck betriebenen Identitätspolitik geprägt sind, stellt sich die Frage, in welchem Ausmaß unter diesen Bedingungen Identität noch authentisch gelebt werden kann. Die am Projekt beteiligten Künstler sollen sich dieser Thematik mit den Mitteln gehaltsästhetischer Konzeptkunst zu stellen. Da bei diesem Ansatz vor allem mit Bedeutungen gearbeitet wird und der Materialaspekt der Musik sowie das Subjekt des Komponisten nicht im Vordergrund stehen sollen, eignet er sich ausgesprochen gut zur Umsetzung unserer Projektidee. Fünf Komponisten entwickeln in Zusammenarbeit mit Künstlern anderer Sparten (Autoren, Videokünstler etc.) experimentelle multimediale Werke zum o.g. Thema. Umrahmt wird dieser Konzertteil von einem Vortrag über gehaltsästhetische Konzeptkunst‘ sowie einer anschließenden moderierten Diskussion zwischen Künstlern und Publikum, in der das zuvor Gehörte (selbst-)kritisch reflektiert wird. Es ist uns gelungen, einen der derzeit international auf diesem Feld renommiertesten Musikwissenschaftler und -philosophen, Harry Lehmann, für dieses Projekt zu gewinnen; zudem wird der bekannte englische Komponist und Performance-Künstler Neil Luck ein Werk beisteuern. Das Ensemble wird aus einer Sprecherin, einem Sänger, einem E-Gitarristen, einem Schlagzeuger sowie Elektronik bestehen. Darüber hinaus werden Videoprojektionen, Installationen und szenische Elemente zum Einsatz kommen. Ziel des Projektes ist, eine aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellung mit zeitgenössischen künstlerischen Mitteln zu reflektieren, wobei das Publikum, zunächst durch Bereitstellung von Hintergrundinformationen und anschließend durch Beteiligung an einer gemeinsamen Diskussionsrunde, direkt mit einbezogen wird. Dabei sollen neben inhaltlichen Fragen auch die gesellschaftliche Rolle zeitgenössischer Kunst und insbesondere der Aspekt der Gehaltsästhetik erörtert werden. [Konzeption/Projektidee von: Claes J. Biehl, musik21 e.V. Düsseldorf].

17:00 Uhr, Vortrag über Konzeptkunst und die „gehaltsästhetische Wende“ in der zeitgenössischern Musik
Harry Lehmann (Berlin)


Konzert:
18:00 Uhr, New Counterpoints: „Identität im Wandel der Identitäten“

Programm
Claes Biehl (*1978, Krefeld):
Im Schatten des Wundenmals (2018), UA.*

Sebastian Hanusa (*1976, Berlin):
hass schreie töten (2018), für Sprecherin, E-Gitarre, Schlagzeug, Zuspiel und Video, UA.*

Christoph Theiler (*1956, Wien):
Das Nichts ist polyphon (2018) für SprecherIn, Git. u.Schlagzeug, UA.*

Erik Janson (*1967, Düsseldorf):
BISS IV (2008), für E.-Gitarre und Schlagzeug

Neil Luck (*1983, London, GB):
Previous Attachments (2018), Neues, UA.*

* = Kompositionsaufträge von musik 21 e.V. , mit freundlicher Unterstützung der Förderer (siehe unten)

Interpreten: Stefan Wolke (E.-Gitarre), Jens Brülls (Schlagzeug), Renate Fuhrmann (Sprecherin/Schauspielerin)


19:30-20:00 Uhr: Diskussion zu den uraufgeführten Werken mit den Komponisten und dem Publikum, Moderator: Harry Lehmann

 

Konzert:
20:00 Uhr, New Counterpoints: „Der Saal der verlorenen Schritte“

Das zeitgenössische Trio Experimentelle Musik Gerdes-Mex-Danzeisen, Jan Gerdes (Klavier, Synthesizer), Henry Mex (Kontrabass, E-Bass, Electronics) und Phillip Danzeisen (Schlagzeug) gestalten und konzipieren dieses Konzertprogramm im Rahmen unserer Reihe „Identitäten“. Der „Saal der verlorenen Schritte“ ist die Beschreibung einer Bahnhofsschalterhalle im Roman “Aus tiefsten Vergessen” des französischen Schriftstellers Patrick Modiano. Dieses Leitmotiv wählte sich das Trio als Inspiration. Ein Bild für das Warten auf Züge die aus verschiedenen Richtungen kommen und in verschiedene Richtungen gehen. Vielleicht sind die “verlorenen Schritte” auch die in der Musikgeschichte offen gebliebenen Verbindungen zwischen Jazz, Klassik, Neuer Musik und Electronica. Musik, die – größtenteils im Entstehen nach Identitäten forscht und diese erfahrbar macht. Der Pianist Jan Gerdes, renommierter Interpret klassischer, zeitgenössischer Klaviermusik und Electronica und Henry Mex, Bassist, Komponist und Theatermusiker, gründeten 2017 ein Trio in klassischer Jazzbesetzung mit Schlagzeug. Impuls gebend war die Vision der Verbindung ihrer Erfahrungen der komplexen Klangvorstellungen und Denkweisen der Neuen Musik mit den Rhythmen, der Harmonik und dem faszinierenden Phänomen der Improvisation des zeitgenössischen Jazz. Es entsteht eine pulsierende, ausdifferenzierte und sinnliche Musik an der Schnittstelle akustischer und elektronischer Klänge im Spannungsfeld zwischen Komposition und Improvisation. Als Auflage für die angefragten Kompositionen gilt es, sich an eine – im weiteren Sinne – „Jazzstruktur“ zu halten, wie eine Art „Thema“ (kurzer fest komponierter Anteil), anschließende Improvisationsteile und/oder Improvisationskonzepte die komponiert sind, sowie an unser Leitthema „Identitäten“. Nach dem geplanten Konzert in Düsseldorf will das Trio, das Programm in Köln, Berlin und Potsdam zu präsentieren.

Programm

Henry Mex (*1963, Berlin): „Le Salle Des Pas Perdus“ (2018) für Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, UA.

Christoph Theiler (*1959, Wien):
Brush Stroke (2018), für Klavier/Keyboard, E-Bass, UA.

Henry Mex (*1965, Berlin):
„Pulsar“ (2018), für Klavier, Kontrabass,Schlagzeug & Live-Elektronik, UA.

Jan Gerdes (*1965, Berlin):
Saif (2017) für Jazztrio
Aquamarin (2014) für Jazztrio

Philipp Danzeisen (Berlin):
Moving Quiet, (2018), für Keyboard, E-Bass, Schlagzeug und Live-Elektronik, UA.

Theo Pauß (*1971, Korschenbroich)
Sound Trip (2018) für Kontrabass, Klavier und Schlagzeug, UA.

Den komponierten Werken werden Improvisationen gegenüber gestellt, die einen „roten Faden“, orientiert an der Hauptthematik bilden.

Trio Gerdes-Mex-Danzeisen (Berlin)
Jan Gerdes: Klavier & additional Instruments
Henry Mex: Kontrabass, auch E.-Bass
Philipp Danzeisen: Schlagzeug

Veranstalter: musik21 e.V.
Eintrittspreis (pro Einzelkonzert): 10 €, ermäßigt 8 €,
Vortrag Harry Lehmann & beide Konzerte: 15 €, ermäßigt 10 €

 

Wir bedanken und herzlich für die freundliche Unterstützung von: