Sonntag, 18. November 2018, 18:00h


New Counterpoints – „Identitäten“

Sonntag, 18. November 2018, 18 Uhr-22 Uhr

Neanderkirche, Bolkerstraße 36 (Düsseldorf Altstadt)

Komplettes Programm als pdf Download:
NewCounterpoints_Identitäten_Programm

Konzert 1:
18:00 Uhr, New Counterpoints: Grenzenlos

„Die Linien des Lebens sind verschieden, Wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen.“ Diese Verse Friedrich Hölderlins und Lieder aus dem Zyklus „Hölderlin Fragmente“ op. 61 von Benjamin Britten bildeten Ausgangspunkt und Inspiration für neu zu komponierende Werke von Komponisten aus Düsseldorf und Sachsen. Im Rahmen unseres Reihenthemas „Identitäten“ inspirierten die Werke Brittens die Komponistinnen und Komponisten zu einer (kritischen) Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Fragen von Migration und deren Ursachen, Integration, „Ausgrenzung“, „Verlassenheit“, „Sehnsucht nach Zusammenhalt“ etc. In diesem Kooperationsprojekt zwischen musik21 e.V. und dem Sächsischen Musikbund wurde das von Christopher Jung und Jan Roelof Wolthuis interpretierte Programm mittlerweile erfolgreich vernetzt. Die Initiativen präsentierten es im Frühjahr am 25.4. im Händelhaus Halle, am 26.4. in der Städtischen Musikschule Chemnitz und am 27.April im Saal der Stadtbibliothek Leipzig. Am 16.11. wird das Konzert zudem noch im BIS-Kulturzentrum in Mönchengladbach präsentiert.

Programm

Agnes Ponizil (Dresden):
fragment_horizont_h (2018), für Bariton und Klavier

Miro Dobrowolny (*1959, KRO., Düsseldorf):
Gesänge der Nacht (2009), für Bariton und Klavier

Johannes Sandberger (*1963, Düsseldorf):
Fünf Bilder (2018), für Bariton und Klavier

Benjamin Britten (1913-1976, GB.):
Sechs Hölderlin-Fragmente op.61 (1958), für Bariton und Klavier

Christian FP Kram (*1968, Leipzig):
Grenzenlos (2017-18), für Bariton und Klavier

Christian Diemer (*1986, Leipzig):
Hälfte des Lebens (2018), für Bariton und Klavier

Erik Janson (*1967, Düsseldorf):
Grenzenlos begrenzt (2018), für Bariton und Klavier

Konzert 2:
20:00 Uhr: New Counterpoints – Identitäten – „Individuum und Kollektiv“

Das mit dem Streicher-Kammerorchester des Art Ensemble NRW besetzte Konzert des erweiterten Art Ensemble NRW unter Leitung von Komponist, Dirigent und Violinist Miro Dobrowolny wird – im Sinne einer nachhaltigen Fortführung der groß besetzten Konzerte innerhalb unserer musik21-Konzertreihen ab 2015 – einen logistischen und inhaltlichen Höhepunkt unserer Konzertvorhaben 2018 bilden. Die Komponisten wurden beauftragt, das Thema „Individuum und Kollektiv“ mittels der dem Concerto-Grosso verwandten Idee von integrierten Solopartien der Streicher im Wechsel mit Tutti-Partien umzusetzen. Welche musikalische Gattung wäre da geeigneter als das sensible Streicherensemble, erweitert mit Soloklavier. In Stilistik, weiterer musikalischer Formung wurde den Komponisten bewusst jede Freiheit gelassen.

Programm

Miro Dobrowolny (*1959, Düsseldorf):
Concerto Grosso,(2018)für Streicher und Klavier,UA.*

Helmut Zapf (*1951, Zepernick b.Berlin):
N.N.,neues Werk für Streichquartett und Klavier, UA. *

Johannes Sandberger (*1963, Düsseldorf):
„Das Ich im Wir und Du“ (2018) für 11 Streicher u.Klavier, UA.*

Erik Janson (*1967, Düsseldorf):
Shifting Idendities (2018), für Streicherorchester und Klavier, UA.

* = Kompositionsaufträge von musik21 e.V., mit freundlicher Unterstützung der Förderer (siehe unten)

 

Veranstalter: musik21 e.V.
Eintrittspreis (pro Einzelkonzert): 10 €, ermäßigt 8 €,
beide Konzerte 15 €, ermäßigt 9 €

 

Wir bedanken und herzlich für die freundliche Unterstützung von: