surroundings –kozmosz

Sonntag / 27. September 2009

surroundings –kozmosz

Kulturbahnhof Eller Vennhauser Allee 89, Düsseldorf, Einlass 11:00, Beginn: 11:30 Uhr

ensemble kozmosz
Susanne Koeszeghy (Berlin):         Blockflöten
Enikö Ginzery (Berlin):                 Cimbalom
Heiner Frauendorf (Berlin)           Akkordeon
Sanja Fister (Berlin)                    Schlagzeug 

Das Konzert entführt in neue, fein gewobene, teils skurrile Klangwelten mit der bisher in zeitgenössischer Musik wohl weltweit einzigartigen Besetzung: Cimbalom, Akkordeon, Blockflöten und Schlagzeug des 2007 neu gegründeten Berliner Ensemble Kozmosz.  Die Komponisten und Inspirationsquellen für die Werke sind so vielfältig und farbig wie der Klangkörper selbst. Pèter Köszeghy ließ sich, inspiriert durch das Wort/Phänomen der Schizophrenie zu Abspaltungen von Tönen und Motiven von einem gemeinsamen Ursprung anregen. Janson thematisiert in „Tanz der Rhizome II“ das auf Deleuze/Guattari zurück gehende philosophisch-politische Prinzip des „Rhizoms“: Wucherungen, Verflechtungen, Vernetzungen, oder auch Kommunikationsformen, die teils sehr komplex, nicht-hierarchisch sind und jederzeit beginnen, abbrechen oder latent unter der Oberfläche weiter laufen und wieder aufgegriffen werden können. Ähnlich verläuft die Musik in schillernden, wechselnden Motiven, Rhythmen und Klangkombinationen, die nicht auf einem gemeinsamen Keim oder einer hierarchischen/dominierenden Ursprungs-Idee beruhen. In Oliveiras „Prisma“ geht es um die unterschiedliche Zerlegung, Kombination und Hervorhebung von Klangspektren und Farben, inspiriert durch das Objekt des Prisma, das weißes Licht in verschiedene Bestandteile zerlegt und – je nach Bewegung des Prismas – unterschiedliche Spektralfarben hervorhebt.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

Kulturbahnhof Eller | Vennhauser Allee 89
Einlass 11:00, Beginn: 11:30 | Eintritt 7 € /erm. 5 €

Weitere Infos und Karten unter: www.musik21.de
und www.kultur-bahnhof-eller.de, Tel. 0211-210 84 88
Veranstalter: musik21 e.V. in Kooperation mit Kulturbahnhof Eller

New counterpoints – Gegenklänge

Samstag / 13. Dezember 2008

New counterpoints – Gegenklänge

Barockmusik trifft Neue Musik

Thomaskirche Düsseldorf, Eugen Richter Straße 10

Lucia Mense, Blockflöten
Holger Peters, Viola da Gamba
Alexander Puliaev, Cembalo

Mit Werken von: Händel, Riehm, Bach, Telemann, Vivaldi

Musik ohne Noten / Graphische Notationen

Freitag / 12. Dezember 2008

Musik ohne Noten / Graphische Notationen

Ceciliengymnasium Düsseldorf, Schorlemerstraße 99, Beginn: 18:00 Uhr

Konzert
Jens Brülls, Schlagzeug
Burkart Zeller, Violoncello
Grundkurs Musik des Ceciliengymnasium, Jahrgangsstufe 13

Im Konzert stellen wir die Ergebnisse unseres Workshops vor:
Bilder und Filme sind Ausgangspunkt für Kompositionen und Improvisationen,
graphische Partituren von Earl Brown und john Cage werden zum Klingen gebracht.

surroundings – smartcards

Donnerstag / 13. November 2008

surroundings – smartcards

Forum, Stilwerk Düsseldorf, Grünstr. 15, Beginn: 20:00 Uhr
in Zusammenarbeit mit dem Bechstein Centrum Düsseldorf

Lydia Kavina, Theremin 1
Barbara Buchholz, Theremin 2
Heather O’Donnell, Klavier
Nancy Laufer, Akkordeon

Juliane Klein, Künstlerische Leitung / Komposition

Juliane Klein: smartcards für 2 Theremin, Klavier und Akkordeon (UA)
Gordon Kampe: ohne Spock für 2 Theremin-Vox, Klavier und Zuspielungen (2007)
Juliane Klein: smartcards
Sidney Corbett: Neues Werk für 2 Theremin, Klavier und Akkordeon (UA)
Juliane Klein: smartcards
Peter Gahn: Neues Werk für 2 Theremin, Klavier und Akkordeon (UA)
Juliane Klein: smartcards
Michael Hirsch: mit einem gewissen Pathos für Akkordeon, Klavier und 2 Theremine (2007)

„smartcards“ (dt. Übersetzung: Chipkarten) sind eigens für diesen Abend erfundene
Kompositionen unterschiedlichster Mach-Art, die Werke unterschiedlicher Komponisten zu einer abendfüllenden Performance werden lassen, die den Hörer als Individualität und „gerade aus dem Alltag kommend“ ernst nehmen und ihm das Finden eines eignen Hör- oder Schauplatzes
konzeptionell ermöglicht.
Die im Alltag oft benutzte „smartcard“ enthält notwendige Basisinformationen, die eine Verbindung mit verschiedenen Institutionen („Partnern“) erlaubt und dem Nutzer die Möglichkeit gibt, autorisiert in Kontakt zu treten (Bank, Versicherung, Handy etc), um bestimmte Dienstleistungen sofort abzurufen.
Die musikalische „smartcard“ verfährt analog dem oben beschriebenen Verfahren:
Durch die musikalische „smartcard“ erhält der Konzert-Nutzer (hier also der Hörer)
notwendige Basisinformationen zu einer Komposition.
Diese Information infolge kompositorischer Arbeit in der „smartcard“ gespeichert und kann auf rationaler, klanglicher, emotionaler oder struktureller Ebene beim Hörer ankommen, so dass dieser dann genügend „autorisiert“ ist, seine Dienstleistung – nämlich das Hören – erneut abzurufen.
Außergewöhnliche Instrumente versprechen ein aufsehenerregendes Konzert. Dies ist ein Teil des Projektes „Touch! Don’t Touch 2“. „Touch! Don’t Touch 2“, an dem mehrere musik21-Mitglieder mit neuen Werken beteiligt sind, und welches in verschiedenen Städten
Deutschlands realisiert wird.

Weitere Informationen: Smartcards Programm

New Counterpoints – After Piazzolla… alte und neue Tangos

Freitag / 31. Oktober 2008

New Counterpoints – After Piazzolla… alte und neue Tangos

Stadtmuseum Düsseldorf, Beginn: 20:00 Uhr

Christoph König, Violine
Maik Hester, Akkordeon
Andreas Heuser, Gitarren
Hubert Poggel, Kontrabass

 

Sidney Corbett Black Tango UA (2007)
Peter Fulda Rat Line UA (2007)
Sebastian Hanusa sand aus argent inien UA (2007)
Erik Janson Tango Oktogon UA (2007)
Tom Johnson Tango (1984)
Johannes Marks Danza infernal y patética UA (2007)
Paul Panhuysen Tango Fibonacci UA (2006)
Astor Piazzolla Estaciones Porteñas (1970)
Astor Piazzolla Fuga y misterio (1968)
Astor Piazzolla Libertango (1970)
Astor Piazzolla Milonga del Angel (1968)
Johannes S. Sistermanns tAnGo CitÈ UA (2007) mit Zuspiel – CD
Christoph Theiler Neues Werk UA (2007)

Astor Piazzolla (1921-1992) hat den Tango Argentino wie kein anderer Musiker des 20. Jahrhunderts geprägt. Piazzollas fünfzehnter Todestag im Jahr 2007 war daher Anlass, diesen großen Musiker mit einer Hommage der besonderen Art zu ehren. Offen für die verschiedenen musikalischen Strömungen seiner Zeit erweiterte Pia zzolla den traditionellen Tango. Er verarbeitete Einflüsse aus Jazz, Pop sowie der Avantgarde und erschuf mit dem tango nuevo eine Musik von einzigartiger Vitalität und Frische. Hieran anknüpfend hat das Ensemble tangoAPX Komponisten der zeitgenössischen Musik mit der Neukomposition je eines Tangos beauftragt. So entstehen musikalische Reflexionen der jungen Komponistengeneration am Beginn des 21. Jahrhunderts über eine noch sehr frische und und lebendige Traditionslinie der Gegenwartsmusik – und zugleich künstlerische Expeditionen entlang der vermeintlich streng gezogenen Grenze zwischen E- und U-Musik. Präsentiert werden die Ergebnisse dieses Projekts durch das Ensemble tangoAPX in Verbindung mit einigen der bedeutendsten Kompositionen Astor Piazzollas.

New Counterpoints – „Liebe, Mystik und Religion“ – Barockmusik trifft Neue Musik

Donnerstag / 16.Oktober 2008

New Counterpoints –
„Liebe, Mystik und Religion“ – Barockmusik trifft Neue Musik

Beginn 19:30

Werke von Händel, Corbett, Janson, Gubaidulina, Harizanos

Irene Kurka, Sopran
Burkart Zeller, Violoncello

Die Sopranistin Irene Kurka und der Cellist Burkart Zeller präsentieren weltliche Arien von Händel, Vertonungen des Talmud von Sidney Corbett, transzendente Rilke-Texte, vertont von Erik Janson, und Gubaidulinas „Brief an die Dichterin Rimma Dalos“, ein Stück über die Seele. Die beiden Künstler werden das Konzert moderieren.
Dieses Konzert ist eine Kooperation von Maxhaus und Musik 21 e.V.

 

Irene Kurka erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule München bei Frau Prof. Reri Grist, an der Meadows School of the Arts, SMU, Dallas, bei Prof. Barbara Hill-Moore und an der University of British Columbia, Vancouver bei Prof. Nancy Hermiston. Die Sopranistin wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet.
Vor allem in der zeitgenössischen Musik ist sie eine gefragte Solistin. Zahlreiche Komponisten schreiben und widmen ihr Stücke, nicht zuletzt für Rundfunkaufnahmen mit dem BR, dem SWR, dem Concertzender Amsterdam oder dem Deutschlandradio. So wirkte sie bei Uraufführungen von Michael Denhoff, Karola Obermüller, Moritz Eggert, Charlotte Seither, Jan Müller-Wieland, Peter Koeszeghy, Stefan Heucke, Jürg Frey u.a. mit. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 trat sie in der von André Heller konzipierten Reihe „Globusklänge“ in München auf, wo sie „Ballack, du geile Schnitte“ von Moritz Eggert uraufführte. Im Mai 2007 sang sie alle Sopranrollen in der Uraufführung „Rotkäppchen lauf“, welches eine Kooperation zwischen dem Theater Osnabrück und dem A.DEvantgarde-Festival München – Festival für Neue Musik ist.

 

Burkart Zeller (Violoncello), geboren 1971, studierte in Freiburg, den USA und Düsseldorf, wo er seine Ausbildung bei Prof. Johannes Goritzki mit dem Konzertexamen abschloss. Seine Konzerttätigkeit hat zwei Schwerpunkte, die zeitgenössische Musik, sowie die Aufführungspraxis mit historischen Instrumenten. Konzertreisen mit dem European Baroque Orchestra durch viele Staaten der EU, Arbeit mit verschiedenen anderen Ensembles (Quadrus, das neue Orchester,…) CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen zeugen von seinem Barockcellospiel. In der neuen Musik sind ihm die direkte Zusammenarbeit mit Komponisten und die Improvisation besonders wichtig. Neben seinem Solorepertoire spielt er mit dem e-mex Ensemble, ensemble notabu, ensemble horizonte, etc. Auch hier machte er Rundfunkaufnahmen mit dem WDR, dem Deutschlandfunk, Radio Bremen, etc., sowie verscheidene CD-Aufnahmen und tritt bei nationalen wie internationalen Festivals auf.

Weitere Informationen finden Sie unter www.maxhaus.de

Maxhaus Düsseldorf
Schulstraße 11

Tasten08

Tasten08

Klaviermusik des 21. Jhs. aus NRW Düsseldorf – Münster

Sonntag / 24. August 08 | Forum – Stilwerk Düsseldorf
Sonntag / 21. September 08 | cuba cultur Münster

Eintritt 15 €/ermäßigt 10 € (Festivalkarte)

15:00/16:00/17:00 Uhr:
Udo Falkner (Düsseldorf)
Bernd Wiesemann (Düsseldorf)
Clemens Rave (Münster)

19:00/20:00 Uhr:
Jan Gerdes (Düsseldorf)
ensemble:hörsinn (Münster)

ab 21:00 Uhr:
electronic lounge mit
Erol (Düsseldorf) & Jean-Michel (Münster)

Werke von C. Banasik, G. Becker, A. Beuger, O.G. Blarr, M. Bongartz, S. Corbett,
S. Froleyks, P. Gahn, G. Hajdu, E. Hüppe, R. Juelich, G. Kampe, M. Trojahn,
M. Wolters, K.-H. Zarius, u.a.

Initiativen, PianistInnen und ein Ensemble aus Düsseldorf und Münster präsentieren in Zusammenarbeit mit einem deutschen Klavierbauer aktuellste Klaviermusik. Dieses Festival gibt einen Einblick in die Vielfalt der zeitgenössischen Musik-Szene in beiden Städten und wird zu einem Treffen der Kulturschaffenden aus zwei Regionen. Vorgestellt werden Werke, die von KomponistInnen aus der Region gemeinsam mit den PianistInnen erarbeitet und zu einem großen Teil sogar für diese geschrieben wurden. Abgerundet wird dies durch weitere Kompositionen, welche für die jeweilige Musikszene mit ihren PianistInnen in besonderer Verbindung stehen, ein musikalisches Heimatgefühl aufkommen lassen.

Weitere Informationen: Tasten 08 Programm

Veranstalter:
musik21 e.V. – Bechstein Centrum Düsseldorf – ensemble:hörsinn

www.bechstein-centren.de
www.ensemble-hoersinn.de

mit freundlicher Unterstützung durch:
Deutschen Musikrat, Stilwerk Düsseldorf, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

„surroundings – reflexion K“ Räume, Flächen und Momente

Freitag / 20.Juli 2007 – „surroundings – reflexion K“
Räume, Flächen und Momente
zeitgenössische und traditionelle Musik aus Japan und Deutschland

Beginn 19:00

Ensemble Reflexion K:
Flöte: Beatrix Wagner
Violoncello: Gerald Eckert
Akkordeon: Eva Zöllner
Schlagzeug: Stefan Kohmann

Programm:
Gagaku: „Hyôjô no chôshi“ (traditionell japanisch) Fassung für Akkordeon
Gerald Eckert: „Nachtbogen“ (2001) für Altflöte und Violoncello
Gagaku: „Sôjô no chôshi“ (traditionell japanisch) Fassung für Akkordeon
KAWAKAMI Noriko: „FU-IN“ (1979) für Flöte, Violoncello und Marimba
Erik Janson: „Coeur de l´éternelle“ (2002) für Akkordeon, Violoncello, Schlagzeug Uraufführung
KONDÔ Jô: „Twain“ (2001) für Flöte und Vibraphon
Gagaku: „Banshikichô no chôshi“ (traditionell japanisch) Fassung für Akkordeon
Peter Gahn: „ink, colours and gold on paper II+III – surroundings 2“ (2005/6)
für Flöte, Akkordeon, Violoncello, Schlagzeug

Japanisches Kulturinstitut (The Japan Foundation)
Universitätsstraße 98, 50674 Köln, http://www.jki.de
Veranstalter: Japanisches Kulturinstitut
in Kooperation mit musik21 e.V. und der Kölner Gesellschaft für neue Musik