reinventing Zappa (3 Konzerte zu Zappas 20. Todesjahr)

Sonntag, 24.November 2013, Beginn: 18:00 Uhr, Jazzschmiede

18:00: Reinventing Zappa
Ensemble Black Pencil (Amsterdam) spielt von Zappa inspirierte Werke
von Henry Mex N.N. (UA.),Christoph Theiler „Inonisation“ (UA.),
Johannes K. Hildebrandt „In Tre“ (UA.), Erik Janson „Rebirth of the baby
snakes“ (UA.), Nico Huijbregts „Farfanesque“ (DEA.) u.a.

20:00: piano surroundings – reinventing Zappa
KAUM (Jan Gerdes, Klavier, Silvina Avila, Electronics) spielt
Uraufführungen, neuer, von Zappa inspirierter Klaviersolowerke: Arne
Sanders „Etude/Essence (á Z.), Fabricio Nocci „Mr. John“, Sidney
Corbett, „oversexed and underfucked (in memoriam Frank Zappa),
Matthias S. Krüger, „a curtain for“ umgeben von Eigenkompositionen und
Improvisationen von KAUM.

21:45: Free improvisations – reinventing Zappa
musik21-ensemble und Gäste (Manuel Miethe, Sopransax.,
Sidney Corbett, E.-Gitarre, beide Berlin)

 
Jazzschmiede, Himmelgeister Str. 107g, 40225, Düsseldorf
Beginn: 18:00 Uhr (Einlass 17:40), Ende 22:45 Uhr,
Eintritt: 10 €, erm. 7 €, Festivalkarte (alle 3 Konzerte): 15 €

New Counterpoints – Lips and Strings

Sonntag, 13.Oktober 2013 um 11:30 Uhr im Kulturbahnhof Eller

In diesem Konzertprojekt mit dem Aiolos Duo (Matthias von Brenndorff (Flöte(n)), Maria Stange (Harfe)) stellen wir zum einen gezielt unterschiedliche Klangformen und -kombinationen und moderne Spieltechniken von Flöte und Harfe und verschiedene Flötentypen und ihre Register (von der Piccolo- über C-, Alt- bis zur Bassflöte) einander gegenüber. Andererseits setzten Komponisten und Interpreten bewusst verschiedene musikalische Temperamente und Formen, auch innerhalb ihrer Stücke, kontrapunktisch einander gegenüber. Pèter Köszeghy, Hubert Hoche, Stephan Adam und Erik Janson schrieben im letzten Jahr eigens für das Aiolos Duo neue Werke. Diese wurden im Tanzspeicher Würzburg am 9.Juli 2012 uraufgeführt. Es handelt sich nun bei dieser Neuauflage des Programms um ein Vernetzungsprojekt und die erste Kooperation zwischen der in Würzburg ansässigen Initiative flammabis – Zeitgenössische Musik e.V. und musik21 e.V. Wir realisieren jedoch auch wieder aufgenommene Konzertprojekte in Düsseldorf nicht ohne dass wir diese durch neue Werke, auch in unserer Region lebender Komponisten erweitern. So schrieb der Düsseldorfer Komponist Johannes Sandberger ein neues Duo zur Uraufführung in diesem Konzert. Hinzu kommt neu die Aufführung des Werkes Stilleben von Peter Helmut Lang, dem einzigen Stück im Programm, das für Flöte solo komponiert ist und das zwischen den Werken der ersten Konzerthälfte einen Kontrast darstellt.

 

Programm

Stephan Adam (D.,*1954, Würzburg): Klangmomente (2004)
I Flöte und Harfe
II Piccolo und Harfe
III Bassflöte und Harfe
IV Flöte und Harfe
V Flöte und Harfe

Peter Helmut Lang (D.,*1974, Weimar): Stilleben (2008), für Flöte solo

Peter Köszeghy (HUN.,*1971, Berlin): Lips (2012), für Flöte und Harfe

– PAUSE –

Johannes Sandberger (D., *1963, Düsseldorf): Moldimne (2013), URAUFFÜHRUNG

Erik Janson (D.,*1967, D, Düsseldorf): Chant of the Nymphs (2012), für Altflöte (auch Piccolo) und Harfe

Hubert Hoche (D., *1966, Helmstadt): Crossroad (Version 2012),für Bassflöte (auch Alt- Piccolo) und Harfe

 

Aiolos Duo:

Matthias von Brenndorff: Flöten
Maria Stange: Harfe
Veranstalter in Kooperation: musik21 e.V. & Freundeskreis Kulturbahnhof Eller e.V.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

alleingaenge – neue Solowerke für Sho / Samstag, 23.2.2013

alleingaenge – neue Solowerke für Sho (japanische Mundorgel)

 Samstag, 23.2.2013, 19:00 Uhr Kulturbahnhof Eller (Düsseldorf, Vennhauser Allee 89)

In diesem Konzert präsentiert Naoyuki Manabe, einer der weltweit wenigen japanischen Sho-Spieler, die  zeitgenössische Sololiteratur für dieses traditionelle Instrument spielen und zugleich Komponist, neue Werke von deutschen und japanischen Komponisten, die größtenteils für das Projekt geschrieben wurden. Die Sho ist eine japanische Mundorgel, die vor allem in der japanischen „Gagakumusik“ (dt. elegante Musik), im 7. -9. Jh.(Heian-Zeit), ursprünglich aus China kommend, an den japanischen Kaiserhof kam. Gagaku wird seither in Japan gespielt.

Programm:

Arne Sanders (*1975, D., Berlin):   Signal (2012)
Sebastian Elikowski Winkler (*1978, D. Berlin):  Torpor II (2012)
Erik Janson (*1967, D., Düsseldorf):  Daigi…Satori III (2012)
Naoyuki Manabe (*1971, JAP.):    Neues Werk
„Banshikicho-Choshi“  (traditionell Gagaku)
Hideki Kozakura „N.A.M.I II“
Joji Yuasa: „to the Genesis“
Naoyuki Manabe „KOKYU II“
Naoyuki Manabe „KOKYU III“

Sowie Werke weiterer japanischer Komponisten.

 

Konzeption:
Künstlergruppe uferbuero (Berlin)

Veranstalter:
Freundeskreis Kulturbahnhof Eller e.V. in Kooperation mit musik21 e.V.